Whitepaper: Montagelösungen für die Elektroauto-Produktion

Whitepaper: Montagelösungen für die Elektroauto-Produktion


Die Zeichen in der Automobilindustrie stehen derzeit mehr denn je auf E-Mobility. Für die Automobilproduktion bringt die Hinwendung zu New Energy Vehicles (NEV) andere Konstruktionen, Produktionsverfahren und damit zum Teil andere Anforderungen an die verwendeten Werkzeuge mit sich. Wir haben zu diesem Thema ein Whitepaper verfasst, das die besonderen Herausforderungen der NEV-Produktion aufgreift und Montagelösungen vorstellt.

Das Bewusstsein für den Umwelt- und Klimaschutz steigt bei den Verbrauchern und in der Politik. So hat die Bundesregierung die Zahlung einer Umweltprämie für Käufer von Elektroautos bis 2025 verlängert. Ein Grund dafür, dass Elektro- und Hybridfahrzeuge auf dem Vormarsch sind, ist das zunehmende Bewusstsein für den Umwelt- und Klimaschutz bei den Verbrauchern und in der Politik. Denn die erhöhte Belastung von Natur und Mensch durch Feinstaub, Stickoxide und Kohlendioxid (CO2) wird häufig dem Verbrennungsmotor zugeschrieben.

Automobilbauer, die die Entwicklung und Produktion von NEVs in den Fokus rücken, müssen sich mit teilweise ganz anderen Konstruktionen und Produktionsverfahren auseinandersetzen. Auch an die verwendeten Werkzeuge werden zum Teil neue Anforderungen gestellt. Denn der Umgang mit Hochvolt-Technik und Spannungen ist ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für Werker.

Was die Produktion von E-Autos und Verbrennern konkret unterscheidet, welche Besonderheiten bei der Montage von Elektroautos zu beachten sind und wie Unternehmen ihre Mitarbeiter durch geeignete Montagelösungen schützen können, haben wir in unserem neuen Whitepaper zusammengefasst. Einige Leseproben aus den Whitepaper-Kapiteln:

Diese Gefahren birgt die Produktion von Elektroautos für den WerkerWhitepaper - Lösungen für die Elektroauto Montage (NEV)

Der entscheidende Unterschied zwischen Elektroautos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ist die Art des Antriebs: New Energy Vehicles werden ganz oder teilweise von Elektromotoren angetrieben, die aufgrund der benötigten Leistungsfähigkeit auf vergleichsweise große Batterien angewiesen sind. Die Batteriepacks in NEVs bestehen aus mehreren Hundert Zellen. Bei der Verbindung mehrerer Module an der Fertigungslinie kann die Spannung für den Werker zur Gefahr werden. Ein Elektrounfall durch die Berührung stromführender Teile kann im menschlichen Körper lebensbedrohliche Schäden verursachen.

Welche Schraubstellen an Elektroautos sind gefährlich, welche sicherheitskritisch?

An einigen NEV-Schraubstellen sind hohe Stromspannungen zu erwarten, die den Mitarbeiter bei der Montage gefährden können. Andere Schraubstellen sind sicherheitskritisch. Das bedeutet, ihr Versagen im späteren Betrieb gefährdet Leib und Leben. Einige Beispiele: Hochvolt-Kabelbäume verbinden Batteriepack, Wechselrichter und Motor miteinander. An diesen liegen hohe Spannungen an. Im Betrieb fließen große Ströme. Bei ihrer Montage sind daher hohe Sicherheitsmaßnahmen erforderlich. Für die Sicherheit von Werker und Produkt sind messwertgebergestützte Schraubwerkzeuge mit isolierenden Adaptern sinnvoll, die das Risiko von gefährlichen Berührspannungen minimieren.

Hochvolt-Steckverbinder für die Stromübertragung in Elektroautos arbeiten unter Strombelastungen von bis zu mehreren Hundert Ampere. Sie unterliegen hohen Qualitäts- und Sicherungsanforderungen. Die gleichen Standards gelten für die Montage. Die präzise Umsetzung der vorgegebenen Schraubstrategie ist ebenso wichtig wie die 100-prozentige Nachverfolgbarkeit der Verschraubungen.

Lösungen für die Elektroauto-Montage

Für die Anforderungen der Montage von NEVs hat Desoutter neue Produkte und Lösungen entwickelt, wie etwa Adapter, die als Isolator zwischen den beiden Systemen „Schraubwerkzeug“ und „Bauteil“ fungieren, so dass hier kein Strom fließen kann. Zudem verhindern sie durch einen Abrutschschutz, dass der Werker bei der Montage mit dem spannungsgeladenen Bauteil in Berührung kommt.

 

Weitere Informationen zur E-Auto-Fertigung und Montagelösungen lesen Sie in unserem neuen Whitepaper.

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