Fehler sind keine Option

Fehler sind keine Option


Maintal/Marbach, Januar 2021. Müller – Die lila Logistik AG montiert in Marbach am Neckar Baugruppen für einen Premium-Automobilhersteller vor und nutzt dafür modernste Schraubtechnik mit PivotWare-Werkerassistenz von Desoutter. Damit ist die Schulung der Mitarbeiter für den Zulieferer ein Kinderspiel – genauso wie das Einhalten der hohen Qualitätsziele.
 

Wer durch die Montagehalle von Müller – Die lila Logistik in Marbach läuft, schaut in strahlende Gesichter und gewinnt den Eindruck: Die Mitarbeiter sind gern hier. Denn ihre Tätigkeit ist so abwechslungsreich wie anspruchsvoll. Und ergonomisch: Auf speziellen Arbeitsmatten, an höhenverstellbaren Tischen und in gedämpften Schuhen montieren sie Baugruppen für einen Premium-Automobilhersteller vor. Pro Woche müssen sie an den elf Stationen ein bestimmtes Soll erfüllen – und das unter höchsten Ansprüchen an die Qualität. Fehler sollen möglichst ausgeschlossen sein. „Bis vor kurzem hatten wir gar keine Erfahrung mit der Vormontage, aber mit der Schraubtechnik und Werkerassistenz von Desoutter sowie entsprechender Schulung unserer Mitarbeiter können wir die hohen Anforderungen einhalten“, sagt Sebastian Fischer stolz. Er leitet heute das Business-Development im Unternehmen und war zum Zeitpunkt unseres Gesprächs Niederlassungsleiter in Marbach.

+++ Werkerassistenz war Voraussetzung für Vormontage

Denn Müller – Die lila Logistik hat vor einigen Jahren den Schritt von einem reinen Logistikdienstleister zu einem „klassischen“ Automobilzulieferer gewagt. „Da waren von Anfang an Best Practices gefragt“, sagt Fischer. 2013 führte das Unternehmen als Dienstleister alle Außenlager seines Kunden zusammen, verband später dann die Logistik mit der Vormontage. „Dabei war uns wichtig, dass wir Mitarbeiter beider Bereiche im jeweils anderen einsetzen können.“ Modernste Schraubtechnik mit Prozesssteuerung und die durchdachte Werkerassistenz von Desoutter machen es möglich, bei kurzen Einarbeitungszeiten nahezu fehlerfrei zu fertigen.

2018 startete die lila Logistik mit den Vormontagetätigkeiten. „Dafür haben wir die Arbeitsplätze stringent mit Desoutter-Equipment nach unseren Vorstellungen ausgestattet“, erklärt Sebastian Fischer. Desoutter lieferte elektronisch gesteuerte High-End-Schraubwerkzeuge, Monitore, Bit-Selektorboxen, Datenspeicher und das alles vernetzende Werkerassistenzsystem namens PivotWare. „Wir produzieren hier höchste Qualität und können dies jederzeit belegen“, streicht Fischer heraus. Ohne digitale Assistenz wäre das nicht möglich. „Mit dem System sichern wir unsere Prozesse ab und können alles dokumentieren.“

Jede der elf Stationen verfügt über

  • ein Prozessleitsystem mit integriertem Monitor, auf dem die jeweils nächsten Arbeitsschritte und die Ergebnisse angezeigt werden,
  • einen Scanner, mit dem der Data-Matrix-Code jedes Bauteils eingelesen wird, sowie
  • eine Box für die Ein- und Ausgabe von Signalen.

An den meisten Stationen wird mit gesteuerten Winkelschraubern montiert; hier gehören Werkzeug und Controller zur Ausstattung.

Die Lila-Mitarbeiter wurden zum Start bei dem Automobilhersteller geschult. Trotzdem waren die ersten Schritte nicht einfach, blickt Fischer zurück: „Da gab es plötzlich den Monitor, das ‚komische‘ Werkzeug und viele neue Arbeitsschritte – und wir mussten von Beginn an lieferfähig sein. Wir haben uns aber sehr schnell auf ein gutes Niveau gebracht ­– mit einer extrem niedrigen Fehlerquote!“

+++ Desoutter bietet Schraubtechnik und Werkerassistenz aus einer Hand an

Und warum Desoutter? „Weil es auf dem Markt kein anderes Unternehmen gab, das die gesamte Technik aus einer Hand anbieten konnte. Und weil wir einen Ansprechpartner für alles haben wollten“, betont Manager Sebastian Fischer. In jeder Schicht sei einer von drei Teamexperten anwesend, die qualitätsverantwortlich sind und viele Komplikationen von Hand lösen können – etwa einen Schrauber austauschen. Durch die Plug-and-Play-Systematik der Desoutter-Ausrüstung sei dies leicht möglich. „Für größere technische Probleme haben wir eine Telefonnummer, unter der wir jemanden bei Desoutter anrufen können. Und zwar eine einzige für alles – ganz gleich, ob es um Schrauber, Software oder andere Dinge geht.“

Die meisten Mitarbeiter sind in der Lage, an mehreren der elf Stationen zu arbeiten. Sie springen nach Bedarf zwischen den Arbeitsplätzen. Der Teamexperte sieht im SAP-System des Auftraggebers, welche Baugruppen als nächstes montiert werden müssen. Zur Vormontage-Mannschaft gehören außerdem ein Gruppen- und ein Bereichsleiter, wie Matthias Fuchs, der seit 2015 bei der lila Logistik arbeitet.

+++ Von einfach bis hochkomplex: Alle Prozesse werden dokumentiert

„An unserer einfachsten Station wird nur eine einzige Schraube angezogen“, erklärt Fuchs beim Rundgang durch die Halle. Das komplexeste Bauteil habe dagegen 18 Schrauben, in sechs Varianten. Und es gebe Stationen, an denen gar nicht verschraubt wird. Hier kommen etwa Crimpzangen zum Einsatz, werden Dichtungen eingelegt oder Zwischenlegscheiben. Auch diese Arbeitsschritte sind in der Werkerführungssoftware von Desoutter hinterlegt, die in der Lage ist, Fremdsysteme flexibel einzubinden.

An fast allen Stationen, an denen verschraubt wird, setzt Müller – Die lila Logistik den gleichen Werkzeugtyp ein – einen elektronisch gesteuerten EAD-Winkelschrauber von Desoutter, der eine große Spannbreite an Drehmomenten abdeckt und gleichzeitig handlich ist. „Die Schraubstellen verlangen die unterschiedlichsten Drehmomente zwischen 5 und 40 Newtonmetern“, erklärt der Bereichsleiter. „Ein universal einsetzbares Modell hat den großen Vorteil, dass wir nur wenige Werkzeuge als Ersatz vorhalten müssen.“ An zwei Stationen werden außerdem Einbau-Schraubspindeln eingesetzt. 

Die schraubtechnischen Anforderungen des Auftraggebers seien mit dem Desoutter-System leicht zu erfüllen, sagt Fuchs. An einem Bauteil werden zum Beispiel Schrauben mit nur 5 mm Längenunterschied verbaut, die auf keinen Fall verwechselt werden dürfen. „Durch die richtige Schraubstrategie – zum Beispiel die Kontrolle des Drehwinkels – stellen wir sicher, dass sich das System meldet, wenn sich der Mensch vertut“, betont Matthias Fuchs. Auch Vorgaben wie ein langsamer Anlauf des Werkzeugs oder unterschiedliche Drehmomente für den Vor- und Endanzug seien für die Technik kein Problem.

Das Werkerassistenzsystem von Desoutter speichert sämtliche Prozessdaten, so dass sich in der Rückschau der Montagevorgang genau auswerten lässt – etwa, wann der Werker das Bauteil montierte oder ob es „NIO“-Verschraubungen gab, also solche, die nicht auf Anhieb in Ordnung waren. Die lila Logistik kann ebenso nachvollziehen, ob Verschraubungen wieder gelöst wurden oder ob sich ein Teamexperte aufschalten musste. „Durch diese Dokumentation können wir unsere Prozesse immer weiter optimieren“, erklärt Matthias Fuchs. Über einen Data-Matrix-Code (DMC), der auf jedem Werkstück angebracht ist, können alle zum Produkt gehörenden, fertigungsrelevanten Informationen aus der Datenbank abgerufen werden. „Wir scannen den Code ein und verheiraten ihn komplett neu für unser Bauteil, das wir produzieren. Der neue Code wird dann über einen Drucker ausgegeben und auf dem fertigen Bauteil aufgebracht“, sagt der Bereichsleiter.

+++ Fehler erkennen, bevor sie entstehen

Durch dieses System können sogar Fehler abgefangen werden, die anderen Zulieferern im Vorlauf zuzuschreiben sind. Ein Beispiel: „Der Gehäusebauer, der den Data-Matrix-Code auf das Gehäuse lasert, meldet unserem Kunden, dass das Bauteil in Ordnung ist, und schickt es an uns zur Weiterbearbeitung“, beschreibt Fuchs das Prinzip. „Bei uns wird durch den DMC-Scan der Status des Bauteils abgefragt. Im Normalfall wird es bearbeitet und samt Report, einer XML-Datei, die das Gesamtergebnis mit allen Schraubwerten enthält, an unseren Auftraggeber geliefert. Sollte aber der Gehäusebauer nach der Lieferung an uns ein Qualitätsproblem melden, erkennen wir schon beim Scan, dass das Teil nicht bearbeitet werden darf.“ Diese Anbindung an Sperrlisten und Rückmeldungen macht das System sehr mächtig und zuverlässig. Die Marbacher sind dadurch sicher, keinen Ausschuss zu montieren, und der Kunde erhält keine fehlerhaften Teile.

Rückmeldungen und Sperrliste liegen zentral auf dem Server des Auftraggebers und werden von dort aus hochfrequent auf jede einzelne Station herunterkopiert. Damit seien auch Netzwerkausfälle kein Problem. „Unsere Werker merken von diesem globalen Anschluss nichts“, sagt Bereichsleiter Fuchs.

+++ Werkerassistenz überwacht auch manuelle Prozesse

„Bei den Verschraubungen sind wir im Prinzip immer sorgenfrei“, sagt Fuchs. „Mit den zuverlässigen Schraubwerkzeugen und der Technik kann nichts schiefgehen.“ Im Auge behalten müsse er aber die Stationen mit manuellen Montageprozessen, die nicht vom Schrauber überwacht werden können. Manuelle Schritte seien grundsätzlich fehleranfällig, weil nicht jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit hundertprozentig mit dem Kopf bei der Sache sein könne. „An einer Stelle wird zum Beispiel ein Bauteil nur von Hand eingeklickt. Als die Fehlerquote hochging, haben wir hier ein Pick-by-Light-System eingeführt, das wir auch an die Desoutter-Werkerassistenz angeschlossen haben.“ Nun entnimmt der Werker die entsprechende Komponente aus einem überwachten Kasten, dessen LED bei dem anstehenden Arbeitsschritt aufleuchtet. Erst wenn das System bestätigt, dass die Vorgabe erfüllt wurde, kann weitergebaut werden. „Für jeden Fehler, der in der Vormontage entsteht, müssen wir dem Kunden gegenüber Stellung beziehen“, unterstreicht Fuchs. Mit genauer Analyse, Abstellmaßnahmen und Umsetzungsplänen. So wurden mit Desoutter nach und nach weitere Lösungen integriert und der Automationsgrad gesteigert, um Fehler zu vermeiden, ohne aber an Flexibilität einzubüßen. Denn der Mensch steht weiterhin im Mittelpunkt dieser Montagelinie.

+++ Fehlersicher, durchdacht und leicht konfigurierbar

„Alles, was zusätzlich an die Stationen angebaut wird, läuft über das Desoutter-System“, sagt Fuchs. Auch viele Funktionen, die nichts mit Schraubtechnik zu tun haben. „Aktuell haben wir an der Station eine Kamera installiert, die überprüft, ob an einer bestimmten Stelle eine Metalldichtung eingelegt wurde – und ob sie richtig herum liegt.“ Das System nimmt das Signal auf, steuert die Kamera und legt die Ergebnisse auf dem Server ab. „Wenn wir die korrekte Lage nicht an dieser Station sicherstellen, würde der Fehler bis zum Endkunden durchgehen“, betont Fuchs.

„Ein großer Vorteil unserer Software ist, dass die Werkerassistenz so flexibel ist und nach entsprechender Schulung leicht konfigurierbar“, erklärt André Pöppe, Desoutters Experte für das Werkerassistenzsystem. Der Anwender könne Bilder, Texte, Scanvorgänge und Schraubwerte hinterlegen oder Qualitätsalarme einstellen. „Ebenso lässt sich eine Schraubreihenfolge visualisieren, oder es können unterschiedliche Schraubstrategien für den Vor- und Endanzug vorgegeben werden.“

So hat Desoutter in Marbach alle Knackpunkte schnell in den Griff bekommen. „Wir haben nach der Inbetriebnahme alle Fehler aufgelistet“, sagt Pöppe. Speziell an einer Station sei die Quote hoch gewesen. 90 % der Fehler konnten durch das Werkerassistenzsystem ausgeschlossen werden, die letzten 10 % wurden mit anderen Maßnahmen abgefangen – wie etwa einem Hinweisschild, so dass sich der Mensch nur noch auf diesen einen Punkt konzentrieren muss. Und wenn doch noch systematische Fehler auftauchen, werden alle in den regelmäßigen Teambesprechungen darauf hingewiesen. Im Bedarfsfalle wird nachgeschult.

+++ Service durch Desoutter rund um die Uhr

Mit der Betreuung durch Desoutter ist Müller – Die lila Logistik hochzufrieden. „Selbst wenn nach 18 Uhr eine Station versagt, können wir anrufen und erreichen immer jemanden“, erklärt Sebastian Fischer. „Denn Stillstand oder fehlerhafte Lieferungen sind keine Option.“ Um zu jeder Uhrzeit Probleme seiner weltweit agierenden Kunden schnellstmöglich lösen zu können, hat der Desoutter-Service neuerdings außerdem ein Ticketsystem installiert. Im Zweifel besprechen sich die deutschen Experten kurzfristig mit ihren Kollegen in anderen Zeitzonen und auf anderen Kontinenten, um mit gemeinschaftlichem Know-how jede Frage zeitnah zu klären.

Bei aller Sicherheit und optimiertem Workflow haben die Marbacher noch weitere Verbesserungsideen. So sollen an einer Station demnächst Akku-Schraubwerkzeuge getestet werden. „Hier fädeln wir erst alle Schrauben von Hand ein, bevor wir sie nacheinander mit dem Akkuschrauber im Rundlauf anziehen“, erklärt Matthias Fuchs. „Ohne Kabel lässt sich besser um das Bauteil herumarbeiten.“ In diesem Zusammenhang empfiehlt Desoutter-Experte Pöppe, die Werkzeuge mit Sensoren auszustatten, damit Position und Montagefortschritt automatisch angezeigt werden können. Zumindest an Schraubstellen, die als funktions- oder sicherheitskritisch klassifiziert wurden, sei eine Positionskontrolle immer zu empfehlen.

Eine weitere Idee betrifft die Überprüfung der Schraubwerkzeuge: „Derzeit kontrollieren wir mit einem elektronischen Drehmomentschlüssel deren Funktionalität“, sagt Fuchs. Und zwar per Weiterdrehmomentprüfung an jedem Bauteil, das in jeder Schicht als erstes produziert werde. „Das ist sehr lästig. Ich hätte stattdessen gerne eine Freigabebox zur Messwertprüfung.“ Mit einer separaten Messzelle könnte Müller – Die lila Logistik die Maschinenfähigkeit der Werkzeuge schnell und einfach unter realen Produktionsbedingungen testen – ohne aber die Produktion zu beeinträchtigen. André Pöppe und seine Kollegen im Service haben hierfür schon eine Desoutter-Lösung im Kopf.

Bilder und Bildunterschriften:

Die Vormontage-Arbeitsplätze bei Müller – Die lila Logistik sind allesamt mit einem Bildschirm zur Visualisierung der Arbeitsschritte ausgestattet und in die Prozesssteuerungssoftware PivotWare von Desoutter eingebunden. Auch die Schraubwerkzeuge sind alle vom gleichen Typ, so da sich die Mitarbeiter an jeder Station schnell zurechtfinden. (Bilder: Desoutter)

Müller – Die lila Logistik montiert Baugruppen für Motoren eines Automobilherstellers vor und liefert sie diesem direkt ans Band. (Bilder: Desoutter)

Claudio Olivia sieht auf dem Assistenz-Bildschirm genaue Fotos der Bauteile, an denen er gerade arbeitet. Auch die anstehenden Schraubstellen werden ihm exakt angezeigt. (Bild: Desoutter)

Der erste Schritt an jeder Montagestation ist ein Scan des auf dem Bauteil befindlichen Data-Matrix-Codes. Durch den Scan wird der Status des Bauteils abgefragt. Im Normalfall wird es bearbeitet und samt Report an den Auftraggeber geliefert. Sollte der Gehäusebauer, der dieses Teil gegossen hat, nach der Lieferung an Müller – Die lila Logistik ein Qualitätsproblem entdecken und nach Marbach melden, erkennt das Unternehmen schon beim Scan, dass das Teil nicht bearbeitet werden darf. (Bild: Desoutter)

Alle Schrauben, Schläuche und sonstige für den jeweiligen Vormontageschritt erforderlichen Teile stehen in unmittelbarer Reichweite am Arbeitsplatz oder direkt daneben. (Bild: Desoutter)

Hier scannt der Mitarbeiter einen DMC-Code. (Bild: Desoutter)

Für diesen Vormontageschritt wird eine spezielle Klemme benötigt, die ebenfalls in das Desoutter-Assistenzsystem eingebunden ist. (Bild: Desoutter)

Bei komplexen Teilaufgaben zeigt die grüne Pick-by-Light-Leuchte dem Mitarbeiter an, aus welchem Kasten er ein Element herausnehmen muss. (Bild: Desoutter)

Pick-by-Light: Greift der Mitarbeiter in den falschen Kasten, warnt ihn eine rote LED. (Bild: Desoutter)

Einige Schraubstationen sind mit sogenannten Selektorboxen von Desoutter ausgestattet. Die kleinen Boxen zeigen dem Mitarbeiter via LED an, welchen Schrauber-Bit er als nächstes auf den Schrauberabtrieb stecken muss. (Bild: Desoutter)

Arbeitsplatz mit Zweifach-Schraubsystem. Der Doppel-Spindler zieht jeweils zwei Schrauben im Endanzug synchron an, was Setzerscheinungen vermeidet. (Bild: Desoutter)

Oberhalb der Station ist die Schraubersteuerung angebracht, die beide Spindeln kontrolliert. Auch eine Kamera ist in die Prozesssteuerung integriert (links oben im Bild). (Bild: Desoutter)

Die oben am Arbeitsplatz angebrachte Kamera überwacht, ob der Dichtungsring korrekt eingelegt wird. Die Kamera ist in die Prozesssteuerung integriert: Fehlt der Dichtungsring, erhält der Werker kein „OK“ für diesen Prozessschritt. (Bild: Desoutter)

Eine Kamera überwacht, ob der Dichtungsring korrekt eingelegt wird. Fehlt der Dichtungsring, erhält der Werker von der Prozesssteuerung kein „OK“ für diesen Montageschritt. (Bild: Desoutter)

Mit einem elektronischen Drehmomentschlüssel von Desoutter wird per Weiterdrehmomentprüfung die Funktionalität der Schraubwerkzeuge regelmäßig überprüft. (Bild: Desoutter)

Sebastian Fischer ist Leiter Business-Development bei Müller – Die lila Logistik. Er war zuvor Niederlassungsleiter in Marbach uns sagt: „Mit der modernen Schraubtechnik, der Prozesssteuerung und der Werkerassistenz von Desoutter können wir unsere extrem hohen Qualitätsanforderungen erfüllen. Und trotz kurzer Einarbeitungszeiten zahlreicher ungelernter Mitarbeiter fertigen wir nahezu fehlerfrei!“ (Bild: Desoutter)

Das Werkerassistenzsystem von Desoutter speichert sämtliche Prozessdaten, so dass sich in der Rückschau der Montagevorgang genau auswerten lässt – etwa, wann der Werker das Bauteil montierte oder ob es „NIO“-Verschraubungen gab, also solche, die nicht auf Anhieb in Ordnung waren. „Dadurch können wir zum Beispiel nachvollziehen, ob Verschraubungen wieder gelöst wurden oder ob sich ein Teamexperte aufschalten musste“, erklärt Lila-Logistik-Bereichsleiter Matthias Fuchs. „Durch diese Dokumentation können wir unsere Prozesse immer weiter optimieren.“ (Bild: Desoutter)

„Ein großer Vorteil unserer Software PivotWare ist, dass die Werkerassistenz sehr flexibel und nach entsprechender Schulung leicht konfigurierbar ist“, sagt André Pöppe, Desoutters Experte für das Werkerassistenzsystem. Anwender können Bilder, Texte, Scanvorgänge und Schraubwerte hinterlegen oder Qualitätsalarme einstellen. „Auch eine Schraubreihenfolge lässt sich visualisieren, oder es können unterschiedliche Schraubstrategien für den Vor- und Endanzug vorgegeben werden.“ (Bild: Desoutter)

Das Lager bei Müller – Die lila Logistik in Marbach. (Bild: Desoutter)

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