100 Prozent flexibel bei Null-Fehler-Quote

100 Prozent flexibel bei Null-Fehler-Quote


Maintal, August 2016. Im österreichischen St. Margarethen an der Raab produziert KWB seit 1997 innovative Biomasseheizungen. Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen ist in der Firmenphilosophie fest verankert, ebenso sind es die Faktoren Qualität und Ergonomie. Seit neuestem leistet der gesteuerte Akkuschrauber B-Flex von Desoutter hierzu einen wichtigen Beitrag. Bei der Montage der Multifire-Hackgutheizung ermöglicht der Schrauber ein Höchstmaß an Flexibilität und Ergonomie und hilft, Fehler zu vermeiden.
 

Maintal/St. Margarethen an der Raab (Österreich). Im Foyer von KWB in St. Margarethen an der Raab fühlt sich der Besucher wie in der Natur: Üppige Pflanzen und Bildtapeten vermitteln Wald-Atmosphäre. Ein kleiner Teich sorgt an heißen Sommertagen für angenehme Temperaturen. „Wir nehmen die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter und das Thema Ergonomie sehr ernst“, erklärt Geschäftsführer Stephan Jantscher. Seit der Unternehmensgründung 1994 in Graz ist die Mitarbeiterzahl von vier auf heute 220 gestiegen, hinzu kommen weitere 150 Mitarbeitende in Tochterfirmen in Slowenien, Deutschland, Frankreich und Italien. Die gemeinsame Vision, so Jantscher, laute, einen wesentlichen Beitrag zur Umstellung der Energieversorgung der Menschheit auf erneuerbare Energien zu leisten. Dabei habe man nicht nur das globale Klima im Blick, sondern lege auch besonderen Wert auf ein gutes Betriebsklima.

+++ Heizungen werden ergonomisch und zuverlässig montiert

Der Wunsch nach ergonomischen Arbeitsbedingungen hat den B-Flex von Desoutter in die KWB-Fertigung gebracht. Zwei der gesteuerten Akku-Winkelschrauber, die für anspruchsvolle Verschraubungen mit Drehmomenten zwischen 5 und 95 Newtonmetern entwickelt wurden, werden in der Montage der Hackgut- und Pelletheizung Multifire eingesetzt. „Insgesamt acht Schrauben verbinden die Rahmen von Wärmetauscher und Brennkammer und werden mit jeweils 86 Newtonmetern angezogen“, erklärt Thomas Reisenhofer, Mitarbeiter der Einsatz- und Auslaufsteuerung. „Früher geschah dies mit einem konventionellen Schraubenschlüssel in Kombination mit einem Drehmomentschlüssel, der das geforderte Anzugsmoment sicherstellte.“ Heute werden die Schrauben mit dem B-Flex in einem Arbeitsschritt angezogen: Auf eine sanfte Einfädelstufe mit kleiner Drehzahl folgt ein schnelles Eindrehen bis auf das programmierte Endmoment. Dabei überwacht der Schrauber den Drehwinkel und erkennt so etwaige Gewindefresser oder falsch angesetzte Schrauben zuverlässig. Jegliche derartige Fehler werden umgehend an den Werker rückgemeldet. Der setzt die Schraube dann noch einmal neu an und montiert ordnungsgemäß.

Die  Multifire-Palette umfasst Modelle von 20 bis 120 kW. „Diese Bandbreite ermöglicht den Einsatz im größeren Einfamilienhaus ebenso wie im Gewerbebetrieb oder im kleineren Nahwärmenetz“, erläutert Jantscher. „Zudem profitiert der Anwender von einer hohen Flexibilität beim Brennstoff und der automatischen Anpassung der Heizung an wechselnde Brennstoffqualitäten.“ Neben Pellets und Hackgut sei die Heizung auch für Agrar-Brennstoffe bestens geeignet. Der Wärmeaustausch sei optimal, erläutert Erwin Stubenschrott, der das Unternehmen gemeinsam mit Jantscher leitet. Der Wirkungsgrad sei sowohl im Teillast- als auch im Nennlastbetrieb gleichbleibend hoch. Das sei den bewährten Hocheffizienz-Wirbulatoren aus der KWB-Innovationsschmiede zu verdanken.

Pro Woche werden in der KWB-Fertigung 30 Stück des Multitalents montiert. Wärmetauscher und Brennkammer – beides Zukaufteile – werden zunächst leistungs- und kundenspezifisch vormontiert und danach mit acht Schraubverbindungen zusammengeflanscht. Da es sich um funktionskritische Verbindungen handelt, ist es an dieser Stelle besonders wichtig, dass das vorgegebene Drehmoment exakt eingehalten wird.

+++ Gewünschtes Drehmoment in einem Arbeitsschritt

„Wir wollten ein qualitativ hochwertiges Werkzeug anschaffen, das das Arbeiten im Modul erleichtert und die Qualität unserer Produkte sicherstellt“, erläutert Reisenhofer die Entscheidung für den B-Flex von Desoutter. „Während des Schraubprozesses bewegt sich der Werker einmal um die Heizung herum, denn vier Schrauben sitzen rechts und vier Stück auf der linken Seite.“ Durch den Akku-Antrieb des Werkzeugs kann der Monteur dabei nicht nur äußerst flexibel agieren, sondern profitiert auch vom ausbalancierten, ergonomischen Design des Schraubers.

Die sogenannte Ergostopp-Funktion schaltet den Werkzeugmotor sanft ab und verringert dadurch das Reaktionsmoment. Weitere Pluspunkte in Sachen Ergonomie liefern das Griffdesign, der geringe Geräuschpegel und die geringen Vibrationen des Werkzeugs. Die Akkus lassen sich in zwei Positionen einsetzen, so dass der B-Flex je nach Arbeitshaltung perfekt ausbalanciert ist und gut in der Hand liegt.

+++ Schnelles Setup am Werkzeug

Der zweite ebenso wichtige Grund für den Einsatz der B-Flex-Schrauber in der KWB-Montage ist der Qualitätsgedanke. Denn das Werkzeug macht es praktisch unmöglich, eine Schraube falsch anzuziehen. „Prozesssicherheit hat bei uns im Unternehmen einen sehr hohen Stellenwert, denn sie ist Voraussetzung für die hohe Produktqualität, für die KWB steht“, erläutert Reisenhofer. „Durch die integrierten Messwertaufnehmer garantiert uns der Schrauber die Prozesssicherheit bei der Montage.“ Vor dem Einsatz in der Fertigung programmiere die Arbeitsvorbereitung das gewünschte Drehmoment in einem passwortgeschützten Modus direkt im Werkzeug. Dem Monteur werde dann über ein Display im Handgriff des Schraubers signalisiert, ob die Verschraubung in Ordnung ist. „Jede festgezogene Schraube wird quittiert, und das tatsächlich erreichte Drehmoment erscheint als Zahlenwert auf dem Display“, beschreibt Reisenhofer den Arbeitsablauf. „Außerdem erkennt der B-Flex durch die integrierten Drehmoment- und Drehwinkelfunktionen auch doppelte Verschraubungsversuche an ein und derselben Schraube.“

Die Parameter der Schraubverbindung werden in der Arbeitsvorbereitung über eine integrierte Tastatur direkt am Werkzeug und ohne zusätzliche Software minutenschnell eingestellt. Das farbige OLED-Display erleichtert die Orientierung. „Der Schrauber ist sehr einfach zu handhaben und zu parametrieren“, lobt Reisenhofer. „Insofern haben sich nicht nur die Abläufe bei uns in der Montage, sondern auch in der Arbeitsvorbereitung vereinfacht.“ Die Monteure, so Reisenhofer, hätten zu Beginn eine kurze Schulung erhalten, in der das richtige Handling des Schraubers bei hohen Drehmomenten sowie die IO- beziehungsweise NIO-Anzeigen auf dem Display erklärt worden seien. Die Resonanz der Mitarbeiter auf die neuen Werkzeuge sei nach dem ersten Jahr durchweg positiv.

+++ Die Prozesssicherheit konnte maßgeblich gesteigert werden

Die gewonnene Prozesssicherheit spiegelt sich heute direkt in der Zufriedenheit der Kunden wider: „Die Zahl der Reklamationen, die die Verschraubungen betreffen, ist seit dem Einsatz des B-Flex auf null zurückgegangen“, erklärt Thomas Reisenhofer. Durch die gesunkene Reklamationsquote in Kombination mit einem schnelleren und effizienteren Montieren sollen sich die beiden Schrauber innerhalb der nächsten drei Jahre amortisiert haben.

Vor dem Kauf der Akkuwerkzeuge hatte Reisenhofers Bereich noch drei Vergleichsangebote eingeholt. Desoutter habe mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie mit seiner ausgeprägten Serviceorientiertheit punkten können. „Wir bei Desoutter sind bestrebt, auf jede Kundenanfrage so schnell wie möglich zu reagieren“, erklärt Christian Albich, tätig im Technischen Vertrieb bei Desoutter. „Das ist in der gesamten Desoutter-Organisation fest verankert. Mit zahlreichen Vertriebsingenieuren und Servicetechnikern sind wir fast rund um die Uhr im Einsatz und immer schnell vor Ort. Denn in der Produktion kann immer etwas passieren. Uns ist es wichtig, die Ursache möglichst schnell zu erkennen und zu beheben.“ //

 

// Info zu KWB:

Mehr als 70.000 Kunden profitieren heute europaweit von Wärme aus Biomasseheizungen made by KWB – vom Einfamilienhaus bis zur mehrgeschossigen Wohnanlage. KWB steht für Kraft und Wärme aus Biomasseheizungen. Gegründet wurde das Unternehmen 1994 als Vier-Mann-Betrieb in Graz. 1997 erfolgte der Umzug nach St. Margarethen an der Raab, dem Heimatort von Mitbegründer Erwin Stubenschrott, der heute gemeinsam mit Stephan Jantscher das Unternehmen leitet. Mittlerweile hat KWB vier Töchter in Slowenien, Deutschland, Frankreich und Italien, außerdem exklusive Vertriebspartner in der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Irland, Spanien, Belgien, Schweden, Dänemark, Japan, Ungarn, Norwegen, Kanada und Chile. Die Exportquote liegt bei über 75 Prozent. Die KWB-Produktpalette umfasst Pellet-, Hackgut- und Stückholzheizungen im Leistungsbereich von 2,4 bis 300 kW sowie die passenden Förder-, Lager- und Speichersysteme.

Bitte klicken Sie auf das gewünschte Bild:

KWB Kompetenzzentrum

KWB Innovationszentrum

KWB Standort

Im österreichischen St. Margarethen an der Raab produziert der Hersteller KWB seit 1997 innovative Biomasseheizungen (Foto: KWB)

 

Stephan Jantscher

KWB-Geschäftsführer Stephan Jantscher: „Wir nehmen die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiter und das Thema Ergonomie sehr ernst.“ (Foto: KWB)

 

Erwin Stubenschrott

Mitbegründer Erwin Stubenschrott leitet heute gemeinsam mit Stephan Jantscher das Unternehmen. (Foto: KWB)

 

Stephan Jantscher und Erwin Stubenschrott

((Stephan Jantscher und Erwin Stubenschrott, von links, beide sind GF))

 

Thomas Reisenhofer

Thomas Reisenhofer, Mitarbeiter der Einsatz- und Auslaufsteuerung bei KWB: „Wir wollten ein qualitativ hochwertiges Werkzeug anschaffen, das das Arbeiten im Modul erleichtert und die Qualität unserer Produkte sicherstellt.“ (Foto: KWB)

 

Montage KWB mit B-Flex

Der B-Flex von Desoutter wurde für anspruchsvolle Verschraubungen im Arbeitsbereich von 5 bis 95 Newtonmetern entwickelt. KWB nutzt den gesteuerten Akku-Winkelschrauber bei der Montage seiner Multifire-Hackgutheizung. Insgesamt acht Schrauben verbinden Wärmetauscher und Brennkammer und müssen mit einem Drehmoment von jeweils 86 Nm angezogen werden. (Foto: Desoutter)

 

Montage KWB

Bei der Montage der KWB-Multifire-Hackgutheizung ermöglicht der Schrauber ein Höchstmaß an Flexibilität und Ergonomie und hilft gleichzeitig, Fehler zu vermeiden. (Foto: Desoutter)

 

Programmierung B-Flex

Vor dem Einsatz in der Fertigung programmiert die Arbeitsvorbereitung das gewünschte Drehmoment in einem passwortgeschützten Modus direkt im Werkzeug. Der Monteur wird dann über ein Display im Handgriff des Schraubers durch die einzelnen Arbeitsschritte geleitet.

Das OLED-Display dient der Kontrolle der Verschraubungen: Der Werker sieht direkt nach der Verschraubung, ob diese in Ordnung (IO) war. Die tatsächlich erreichten Drehmoment- und Drehwinkelergebnisse erscheinen als Zahlenwerte. Auf dem Display ist gleichzeitig ablesbar, welchen Ladestand der Akku hat und in welchem Wartungszustand sich der Schrauber befindet. (Foto: Desoutter)

 

Multifire-Heizung

Die Multifire-Heizung. (Foto: KWB)

 

Presseinfo als PDF:

https://www.desoutter.de/uploads/ckeditor/de_DE/KWB/Presseinformation_Desoutter_GmbH_KWB_verwendet_Akkuschrauber_BFlex.pdf

Presseinfo als docx:

https://www.desoutter.de/uploads/ckeditor/de_DE/KWB/Desoutter_Presseinfo_KWB_verwendet_Akkuschrauber_BFlex.docx

 

 

 

 

 

 

 

Cart